Ein leeres Blatt, ein unbeschriebenes Buch, ein neuer Anfang, aber für uns bedeutet es vor allem neue Abenteuer. Mit der SAMCAT ist für uns endlich ein lang­er­sehnter Traum in Erfüllung gegangen. Und genau das wird uns besonders jetzt am Jahresende noch einmal richtig bewusst, während alle mit ihren Neujahresvorsätzen beschäftigt sind. Sei es ein gesünderer Lebensstil, mehr Sport oder an unzähligen Nichtraucher-Kursen teilzunehmen, haben wir all diese Neujahresvorsätze wortwörtlich über Bord geworfen, denn wir wollen nur eins – Endlich lossegeln! Und genau diesem Traum kommen wir fühlbar immer näher. Noch ein paar Tage sind es bis wir endlich über die Biskaya nach Lissabon starten. Ob wir aufgeregt sind? – Na klar!
Die Biskaya ist nämlich einfach unberechenbar und für schlechtes Wetter und starke Stürme weltweit bekannt. Mit Gutwettersegeln hat das nicht mehr viel zu tun, dass durften wir ja bereits schon erleben. Wenn ich daran zurückdenke, dreht sich mir der Magen direkt wieder um. Aber wie man so schön sagt ,,Die Ankunft am Ziel ist umso schöner, je mehr Stürme du erlebt hast“. Auf der Überfahrt haben wir dann erstmal genügend Zeit unsere SAMCAT richtig kennen und bestimmt auch lieben zu lernen, denn jedes Schiff hat genauso wie jeder Mensch seinen eigenen Charakter, seine Schwächen und seine Stärken. Von Lissabon aus geht es dann mit unseren ersten Gästen nach SMIR, wo wir noch ein paar wichtige Formalitäten zu klären haben. Doch die Ruhe nach dem Sturm ist ja bekanntlich auch die Ruhe vor dem Sturm.

Deshalb ist jetzt erstmal für Ralph und mich abwarten und Tee trinken angesagt, solange die SAMCAT noch ihren allerletzten Schliff bekommt.

Bis dahin schlendern wir durch La Rochelle und genießen die kulinarischen Besonderheiten *lach* und die französische Gastfreundschaft.

 

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